veganer Apfelrotkohl


 

Eines unserer liebsten Herbst- und Wintergemüse ist definitiv Rotkohl! Unglaublich gesund und dabei noch sooo lecker! Egal ob du ihn Rotkohl oder Blaukraut nennst: in diesem Gemüse stecken neben den Vitaminen C und K auch noch viele wertvolle Balaststoffe.

Leider kennen viele dieses Gemüse nur aus dem Glas. Dabei ist die Zubereitung total einfach. 

 

Wir haben den Klassiker "Apfelrotkohl" veganisiert und mit winterlichen Gewürzen gepaart. Herausgekommen ist eine herrlich leckere und gesunde Beilage, die das ganze Haus nach Winter duften lässt. In großen Mengen zubereitet und dann eingefroren oder in Gläsern eingekocht, kannst du dieses leckere Gericht einfach erwärmen und zu allerlei Anlässen servieren.

 

Wir finden diese Beilage darf bei keinem winterlichen Menü fehlen. 

 


Für veganen Apfelrotkohl benötigst du:

  • einen Kopf Rotkohl (ca. 2,5 kg)
  • 4 El Öl
  • 4 El Zucker
  • 2 große Äpfel
  • 1 Stange Zimt (oder 1 TL)
  • 10 Nelken
  • 6 Wacholderbeeren
  • 12 Körner Piment
  • 3 Lorbeerblätter
  • 250 ml veganer Rotwein
  • 400 ml Apfelsaft (naturtrüb, oder ohne Gelatine geklärt)
  • 200 ml kräftige Gemüsebrühe
  • 100 ml Essig
  • Salz, Pfeffer

Rotkohl kommt in allen Größen daher, passe das restliche Rezept einfach an das Gewicht deines Rotkohls an. Du hast die winterlichen Gewürze nicht zu Hause und möchtest sie nicht einzeln kaufen? Viele fertige Gewürzmischungen für Sauerbraten oder Lebkuchen enthalten genau diese Zusammensetzung.

 


Vorbereitungszeit etwa 30 min

Kochzeit etwa 90 min

ergibt etwa 3 kg fertigen Apfelrotkohl

eine Portion entspricht 250 g

ca. 173 kcal pro Portion



Und so funktioniert´s:

 

Stelle alle Zutaten bereit und putze den Rotkohl. Entferne dazu die äußeren Blätter und teile den Kopf in vier Teile um den Strunk zu entfernen.

 

Achte bei Wein, Essig und Apfelsaft darauf, dass sie ohne Gelatine geklärt wurden.

 

Wenn du lose Gewürze verwendest und vermeiden möchtest, dass du beim Essen darauf beißt, kannst du diesen Trick anwenden:

 

Schneide einfach einen Teebeutel auf und entleere ihn. Gebe die losen Gewürze in den Beutel und binde ihn mit Küchengarn zu.

 

Das erspart dir das mühsame Heraussammeln der Gewürze nach dem Kochen, allerdings solltest du während des Kochvorgangs vorsichtig sein, dass du den Teebeutel nicht aus Versehen aufreist.

 

 

Schneide nun den Kohl und die Äpfel klein.

 

Den Rotkohl, den du geviertelt hast um den Strunk heraus zu schneiden, schneidest du in möglichst feine Streifen.

 

Den Apfel befreist du von seinem Kerngehäuse und schneidest ihn dann in kleine Würfel.

 

Das Entfernen der Apfelschale ist nicht nötig. 

 

Gebe das Öl in deinen größten Topf. Dieser sollte mindestens 5 Liter Fassungsvermögen haben.

 

Brate den gewürfelten Apfel in dem Öl für einige Minuten an. Gebe dann den Zucker hinzu und lasse diesen für etwa 2 Minuten karamellisieren.

 

Gebe den Rotkohl zum Apfel. Wir haben immer soviel Rotkohl in unseren Topf gegeben, dass wir noch genug Platz zum umrühren hatten. Nach einigen Minuten fällt der Kohl zusammen und schafft so Platz für mehr. Diesen Vorgang mussten wir 3 Mal wiederholen, bis der komplette Rotkohl im Topf war. Wenn dein Topf groß genug ist, gibst du den Rotkohl natürlich auf einmal zum Apfel. Schwitze den Rotkohl nun von allen Seiten an.

 

Nun kannst du alle Gewürze, den Rotwein, die Brühe und die Hälfte des Apfelsaftes zum Rotkohl geben. 

Lasse den veganen Apfelrotkohl nun für mindestens 90 min köcheln. 

 

Rühre den Kohl etwa alle 30 min einmal um. Gebe bei Bedarf Apfelsaft hinzu. Es sollte sich immer bis etwa zur Hälfte des Topfes Flüssigkeit befinden.

 

Schmecke den Rotkohl nach der Garzeit mit Salz und Pfeffer oder gekörnter Brühe ab. Hat er dir noch zu viel Biss, lasse ihn einfach noch etwas köcheln.

 

Den fertigen Apfelrotkohl kannst du entweder sofort servieren, oder portionsweise einfrieren oder in Gläsern einkochen.

 

Wir wünschen Dir viel Spaß beim Kochen und anschließenden Genießen! 

 

Du hast noch eine Frage zum Rezept? Dir ist während des Kochens etwas aufgefallen? Du willst über deine Erfahrung mit diesem Rezept berichten?

 

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