vegane Käsekuchen-Kulleraugen


 

Einfach nur vegane Engelsaugen zu backen war uns zu langweilig. Wir wollten ein besonderes Geschmackerlebnis zaubern und herausgekommen sind diese veganen Engelsaugen die nach saftigem Käsekuchen schmecken. Und weil eine besondere Kreation einen besonderen Namen verdient hat, haben wir diese veganen Plätzchen feierlich auf den Namen "Käsekuchen-Kulleraugen" getauft. Wer Käsekuchen mag, wird diese veganen Plätzchen lieben! 


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Für vegane Käsekuchen-Kulleraugen benötigt ihr:

  • 200g Alsan (oder andere vegane Butter/Margarine)
  • 150g Simply V Streichgenuss Natur 
  • 200g Zucker
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • Abrieb einer Zitrone oder Zitronenaroma
  • 450g Mehl
  • 100g Apfelmus
  • 1 TL Johannisbrotkernmehl
  • 1 Prise Salz
  • 300g deiner Lieblingsmarmelade

Backzeit 9 min bei 180°C Ober-/Unterhitze

ergibt ca. 150 Stück // ca. 34 kcal pro Stück



Und so funktioniert´s:

Die vegane Butter nimmst du am Besten schon eine Stunde vor dem Backen aus dem Kühlschrank. So lässt sie sich einfacher verarbeiten. Sie sollte noch fest - aber nicht steinhart sein.

 

Wenn du Margarine verwendest, lasse sie bis zur Verarbeitung im Kühlschrank. Außerdem solltest du die Menge des Mehls um 2-3 Esslöffel erhöhen oder einen zusätzlichen Esslöffel Johannisbrotkernmehl benutzen. Margarine besteht zu einem Teil aus Wasser, das kannst du durch diesen Trick ganz einfach ausgleichen.

 

Gebe die Butter/Margarine, den Zucker, den veganen Frischkäse, die Zitrone und das Apfelmus in eine große Rührschüssel und mixe diese Zutaten zu einer glatten Masse. In einer zweiten Schüssel mischst du das Mehl mit dem Johannisbrotkernmehl.

 

Gebe nun die trockenen Zutaten nach und nach zu der Butter-Zucker-Frischkäse-Masse und verknete alle Zutaten zu einem festen Teig. Das funktioniert am Besten mit einem Handrührgerät mit Knethaken-Aufsatz. Knete solange, bis ein glatter Teig ensteht.

 

Gebe den Teig nun auf eine bemehlte Arbeitsfläche und forme mit den Händen eine Kugel. Packe die Kugel in Frischhaltefolie ein. Lege die Kugel nun für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank.

 

Die Kühlung des Teiges ist wichtig, da er durch das Kneten warm geworden ist. Um ihn einfach weiterverarbeiten zu können muss das Fett wieder anziehen und das Weizeneiweiss im Mehl sollte seine volle Klebekraft entfalten. 

 

Du kannst den Teig auch über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen. Er lässt sich super am Abend zuvor vorbereiten.

Den durchgekühlten Teig kannst du jetzt weiterverarbeiten. Das funktioniert am Besten auf einer ausreichend bemehlten Arbeitsfläche. Nehme dazu immer nur die Menge Teig aus dem Kühlschrank die du gerade bearbeitest. Warmer Teig ist nämlich sehr klebrig und die Plätzchen würden im Ofen zerlaufen.

 

Forme aus einem Teil des Teiges eine dicke Rolle von der du nun kleine Stücke abschneidest. Die Stücke sollten etwa so groß wie eine Haselnuss sein um schöne, kleine Kulleraugen daraus zu formen. 

Rolle den Teig zwischen beiden Handfläche bis eine gleichmäßige, glatte Kugel entsteht. Setze diese Kugeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech.

 

Forme jetzt die Löcher, die nach dem Backen mit Marmelade befüllt werden. 

 

Dazu tauchst du das Ende eines Kochlöffels in Mehl und drückst ihn in die Kugeln. Gestalte die Löcher großzügig, da sie beim Backen wesentlich kleiner werden. Wir haben zuerst mit dem Kochlöffel die Löcher vorgeformt und dann mit den Fingern vergrößert.

 

Backe die veganen Käsekuchen-Kulleraugen nun im vorgeheizten Backofen für 9 min bei 180°C Ober-/Unterhitze. Die Kulleraugen sollten dabei schön hell bleiben und sind fertig sobald sie an den Rändern anfangen leicht zu bräunen.

 

Die Marmelade füllst du am Besten in die noch warmen Kulleraugen. 

 

Fülle dazu deine Lieblingsmarmelade in eine Spritztülle oder einen Gefrierbeutel, den du an einer Ecke für einige Millimeter aufschneidest.

 

Gebe nun so viel Marmelade auf die Kulleraugen, dass die Löcher ausgefüllt sind, die Marmelade aber nicht den Rand übersteigt.

 

Lasse die veganen Käsekuchen-Kulleraugen nun über Nacht an der Luft auskühlen und die Marmelade antrocknen. Die fertigen Plätzchen lagerst du am Besten in einer verschlossenen Plastik- oder Blechdose. Lege zwischen jede Schicht Plätzchen eine Lage Backpapier. So verhinderst du, dass deine liebevoll gebackenen Kulleraugen zusammenkleben.

 

Wir wünschen Dir viel Spaß beim Backen! 

 

Du hast noch eine Frage zum Rezept? Dir ist während des Backens etwas aufgefallen? Du willst über deine Erfahrung mit diesem Rezept berichten?

 

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Kommentare: 13
  • #1

    Sandra (Samstag, 25 November 2017 09:34)

    Huhu :-) Klingt phantastisch! Werden die eher weich und zart oder eher knusprig?

    Lieben Gruß,
    Sandra

  • #2

    Tami (Sonntag, 26 November 2017 11:05)

    Liebe Sandra,

    die werden total cremig weich und zart. Wichtig ist dafür, dass du die Kulleraugen wirklich nur für 9 Minuten im Ofen lässt. Diese Zeit reicht vollkommen aus, die Kekse durchzubacken.

    Liebe Grüsse und viel Freude beim Nachbacken!

    Tami <3

  • #3

    Fima (Montag, 27 November 2017 09:36)

    Hallo,

    Ich bin gerade durch Facebook auf deine Rezepte gestoßen. Mich interessiert veganes Backen unheimlich stark. Ich habe in den Zutaten jetzt Johannisbrotkernmehl gelesen und frage mich, ob es wie Sojamehl das Ei ersetzen kann oder sogar besser funktioniert.

  • #4

    Tami (Montag, 27 November 2017 12:42)

    Liebe Fima, Johannisbrotkernmehl hilft (genauso wie das Apfelmus) bei der Bindung wenn man ohne Ei backt. Du kannst es aber problemlos durch Sojamehl oder Stärke ersetzen, falls du es nicht zur Hand hast. Johannisbrotkernmehl findest du aber inzwischen in jedem Kaufland oder anderen Supermärkten. Es hat den Vorteil, dass es bindet ohne den Teig auszutrocknen, deshalb ist es unsere erste Wahl beim veganen Backen.
    Das Apfelmus könntest du durch Banane ersetzen - das hat aber den gravierenden Nachteil, dass man die Banane im fertigen Gebäck immer schmecken wird. Apfelmus ist eine tolle, günstige Alternative, die das Gebäck bindet und gleichzeitig saftig macht - ohne das es den Geschmack verändert.

    Liebe Grüße und viel Spaß beim Nachbacken!

    Tami <3

  • #5

    Franzi (Donnerstag, 30 November 2017 22:01)

    Also ginge es auch, dass ich zB so Eiersatzpulver benutze, oder? Ich hab nämlich mega Bock auf Backen!

  • #6

    Tami (Donnerstag, 30 November 2017 22:07)

    Liebe Franzi, du kannst das Johannisbrotkernmehl problemlos durch Ei-Ersatz ersetzen. Nehme dafür einfach die Menge, mit der man 2 Hühnereier ersetzen würde.

    Viel Spaß beim Backen ;-)

  • #7

    Christine (Freitag, 01 Dezember 2017 16:52)

    gesüsstes oder ungesüsstes Apfelmus? ich hab noch Äpfel , die verbraucht werden müssen und würde das Apfelmus selber machen. die vanillekipferl hab ich schon anchgebacken, sind super geworden.

  • #8

    Tami (Freitag, 01 Dezember 2017 17:11)

    Geht beides, aber wir benutzen immer welches ohne zugesetzten Zucker!

    Viel Freude beim Backen und toll, dass dir die Vanillekipferl geschmeckt haben! Danke für deine Rückmeldung! <3

  • #9

    Fima (Mittwoch, 06 Dezember 2017 16:19)

    Ist es richtig, dass die Kekse innen so "undurch" aussehen und weich sind?

  • #10

    Tami (Donnerstag, 07 Dezember 2017 18:00)

    Liebe Fima, weich sind sie. Aber "undurch" klingt ungewöhnlich. Hast du dich an die Backzeit gehalten? Sind die nach dem Auskühlen immernoch so? Hast du vielleicht einen anderen Frischkäse verwendet?

    Wir hoffen, dass das Problem sich inzwischen schon gelöst hat und dir die Kulleraugen schmecken! <3

  • #11

    Fima (Freitag, 08 Dezember 2017 09:21)

    Ich habe mich genau ans Rezept gehalten und die gleichen Zutaten verwendet, so auch Simply V. Irgendwie sehen sie innen einfach roh aus. Beim zweiten Blech habe ich sie sogar 12 Minuten backen lassen. Die wurden besser, aber nicht optimal. Leider vermisse ich auch den Käsekuchengeschmack.
    Vielleicht versuche ich es noch einmal.

  • #12

    Tami (Freitag, 08 Dezember 2017 09:59)

    Das tut uns sehr leid! Wir haben bisher nur positive Rückmeldungen bekommen und können uns nicht erklären woran es bei dir liegt.
    Etwas weiter oben hast du nach Sojamehl gefragt... vielleicht liegt es daran?!
    Durch den Frischkäse und die Zitrone sollten die Kekse unverkennbar nach Käsekuchen schmecken, vielleicht wird dieser Effekt durch die Verwendung von Eiersatz oder Sojamehl abgemildert, da beides einen Eigengeschmack besitzt?!

    Wir hoffen deine Kekse waren trotzdem “essbar”! :-)

  • #13

    Fima (Freitag, 08 Dezember 2017 11:32)

    Ich habe extra Johannisbrotkernmehl gekauft und kein Sojamehl benutzt. Ich wollte nur wissen, wie es sich verhält, weil ich zuvor noch nie damit gearbeitet hatte.
    Die Kekse waren essbar, aber einfach sehr weich. Ich hätte sie mir etwas süsser gewünscht, aber das ist Geschmackssache! :-)
    Vielleicht klappts beim nächsten Mal, danke!