veganer Mürbeteig


Mit diesem Grundrezept für leckeren, veganen Mürbeteig kannst du viele verschiedene vegane Plätzchen und Kekse selbst herstellen, oder ihn als Grundlage für einen süßen veganen Obstkuchen oder eine Leckere Torte verwenden. Wer hat es als Kind nicht geliebt Plätzchen in den verschiedensten Formen auszustechen und mit den buntesten Verzierungen zu versehen? Mit diesem einfachen Teig ist das auch ohne Eier und Butter möglich.

Mürbeteig ohne Eier? Mürbeteig ohne Butter? Überhaupt kein Problem! Wie das geht erfährst du hier!


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Für veganen Mürbeteig benötigst du:

  • 500g Mehl
  • 250g Alsan (oder andere vegane Butter/Margarine)
  • 250g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 100g Apfelmus
  • 1 TL Johannisbrotkernmehl
  • 1 TL Backpulver

Backzeit 8 min bei 175°C für Plätzchen

 

ergibt ca. 140 Plätzchen // ca. 35 kcal pro Stück

 

Für Kuchen und Torten entnehmt ihr bitte die Backanweisungen aus dem jeweiligen Rezept.

Die angegebene Menge reicht für zwei Springformen.



Und so funtioniert´s:

Die vegane Butter nimmst du am Besten schon eine Stunde vor dem Backen aus dem Kühlschrank. So lässt sie sich einfacher verarbeiten. Sie sollte noch fest - aber nicht steinhart sein.

 

Wenn du Margarine verwendest, lasse sie bis zur Verarbeitung im Kühlschrank. Außerdem solltest du die Menge des Mehls um 2-3 Esslöffel erhöhen oder einen zusätzlichen Esslöffel Johannisbrotkernmehl benutzen. Margarine besteht zu einem Teil aus Wasser, das kannst du durch diesen Trick ganz einfach ausgleichen.

 

Gebe die Butter/Margarine, den Zucker und das Apfelmus in eine große Rührschüssel und mixe diese Zutaten zu einer glatten Masse. In einer zweiten Schüssel mischst du das Mehl mit dem Backpulver und dem Johannisbrotkernmehl.

 

Gebe nun die trockenen Zutaten nach und nach zu der Butter-Zucker-Masse und verknete alle Zutaten zu einem festen Teig. Das funktioniert am Besten mit einem Handrührgerät mit Knethaken-Aufsatz. Knete solange, bis ein glatter Teig ensteht.

 

Gebe den Teig nun auf eine bemehlte Arbeitsfläche und forme mit den Händen eine Kugel. Packe die Kugel in Frischhaltefolie ein. Lege die Kugel nun für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank.

 

Die Kühlung des Teiges ist wichtig, da er durch das Kneten warm geworden ist. Um ihn einfach weiterverarbeiten zu können muss das Fett wieder anziehen und das Weizeneiweiss im Mehl sollte seine volle Klebekraft entfalten. 

 

Du kannst den Teig auch über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen. Er lässt sich super am Abend zuvor vorbereiten.

 

Den durchgekühlten Teig kannst du nun nach Belieben weiterverarbeiten und daraus leckere Kuchen und Torten zaubern. 

 

Wir haben daraus klassische vegane Weihnachtskekse gezaubert, die jedes Kinderherz höher schlagen lassen.

 

Heize deinen Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vor.

 

Nun stichst du (oder dein Kind) aus dem ausgewellten Teig (etwa 0,5cm dick auswellen) kleine Sterne, Herzen, Tannenbäume oder andere Formen aus. Das funktioniert am Besten auf einer ausreichend bemehlten Arbeitsfläche. Nehme dazu immer nur die Menge Teig aus dem Kühlschrank die du gerade bearbeitest. Warmer Mürbeteig ist nämlich sehr klebrig und die Kekse würden im Ofen zerlaufen.

 

Tipp: keine Ausstech-Formen parat? Dann kannst du auch ein kleines Glas zum Ausstechen verwenden, oder einfach mit einem Messer verschiedene Formen aus dem Teig ausschneiden. Auch kein Wellholz zur Hand? Eine Glasflasche ist ein super Ersatz! 

 

Lege die Kekse jetzt auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech.

 

Wenn du die Kekse mit bunten Streuseln verzieren willst, bestreiche sie zuvor dünn mit etwas Pflanzenmilch. Dadurch bleiben die Streusel am Keks haften. Gehe dabei sparsam mit der Milch um.

 

Wer die Kekse mit Schokolade oder Zuckerglasur verzieren will, kann diesen Schritt einfach auslassen.

Backe die Kekse nun bei 175°C Ober-/Unterhitze für 8 Minuten. Die Kekse sollten dabei schön hell bleiben und sind fertig sobald sie an den Rändern anfangen leicht zu bräunen.

 

Lasse die Kekse nun abkühlen. Vorsicht! Warmes Mürbeteig-Gebäck ist sehr zerbrechlich. Sobald die Kekse erkaltet sind, werden sie aber fest und können problemlos weiter verarbeitet werden.

 

Sobald die Kekse abgekühlt sind, ist der Kreativität kein Ende mehr gesetzt.

 

Verziere die Plätzchen mit geschmolzener Schokolade oder Zuckerguss und bestreue sie mit allem was dein Vorrat so hergibt. Schokoraspel, Zuckerperlen, Nüsse... umso bunter, umso besser.

 

Gebe der Schokolade nun ausreichend Zeit zu erkalten und dem Zuckerguss um zu trocknen, bevor du die Kekse in einer verschlossenen Plastik- oder Blechdose lagern kannst.

 

Wir wünschen Dir viel Spaß beim Backen! 

 

Du hast noch eine Frage zum Rezept? Dir ist während des Backens etwas aufgefallen? Du willst über deine Erfahrung mit diesem Rezept berichten?

 

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Kommentare: 3
  • #1

    Elisabeth (Sonntag, 26 November 2017 20:48)

    danke fürdie tollen Tipps, ich backe mit Margarine und habe bislang immer noch etwas Mehl darunter gemacht, werde es jetzt mit Johannisbrotkernmehl zu Bindung probieren.
    Würde mich aber freuen wenn ihr auch an glutenfreie Mehlen bei euren Rezepten denkt

  • #2

    Tami (Montag, 27 November 2017 15:40)

    Liebe Elisabeth, Johannisbrotkernmehl hilft (genauso wie das Apfelmus) bei der Bindung wenn man ohne Ei backt. Du kannst es aber problemlos durch Sojamehl oder Stärke ersetzen, falls du es nicht zur Hand hast. Johannisbrotkernmehl findest du aber inzwischen in jedem Kaufland oder anderen Supermärkten. Es hat den Vorteil, dass es bindet ohne den Teig auszutrocknen, deshalb ist es unsere erste Wahl beim veganen Backen.
    Das Apfelmus könntest du durch Banane ersetzen - das hat aber den gravierenden Nachteil, dass man die Banane im fertigen Gebäck immer schmecken wird. Apfelmus ist eine tolle, günstige Alternative, die das Gebäck bindet und gleichzeitig saftig macht - ohne das es den Geschmack verändert.

    Liebe Grüße und viel Spaß beim Nachbacken!

    Tami <3

  • #3

    Christine (Freitag, 01 Dezember 2017 16:56)

    die Rezepte funktionieren auch problemlos mit dinkelmehl :-)